Europäisches Filmfestival der Generationen

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1. Oktober - 30. November 2021
12. Europäischen Filmfestival der Generationen
 
 
Das diesjährige Filmprogramm umfasst 28 Filme, die Hälfte davon sind Premieren von diesem und letzten Jahr. Einen thematischen Schwerpunkt bilden Filme, bei denen Herausforderungen, und neue Lebensaufgaben im Zentrum älterer Menschen stehen: In der Komödie ENKEL FÜR ANFÄNGER versuchen sich drei Ältere als Leih-Großeltern und in DANCING QUEENS beginnen ältere Frauen in einer Seniorenresidenz als Cheerleader zu tanzen. In HAPPY ENDING wird eine Rentnerin nach 50 Jahren Ehe von ihrem Mann verlassen, während in ÜBER GRENZEN eine al-leinlebende Rentnerin sich mit dem Motorrad auf eine große Reise begibt. Ebenso auf Reise gehen in dem berührend-schönen Dokumentarfilm IMMER UND EWIG ein älteres Paar – mithilfe eines speziell für die pflegebedürftige Frau umgebauten Wohnmobils.
 
Zudem finden sich weitere intergenerativ-ausgerichtete Filmproduktionen wie ROMYS SALON über Demenz, WARUM ICH HIER BIN und YELLOW SEA über (Arbeits-)Migration, THE FAREWELL über den Umgang mit Sterben in einer chinesisch-amerikanischen Familie sowie ein Kurzfilmprogramm junger Filmamateure zum Thema Altern/n (Preisträger des „Deutschen Generationenfilmpreis“).
 
Des Weiteren bietet das Programm eindrucksvolle Dokumentationen zu gesellschaftspolitischen Themen wie Klimaschutz (DAS FORUM und ZEIT FÜR UTOPIEN), Armut und soziale Exklusion (FROSCH IM SCHNABEL) und Emanzipation und Wider-stand von Lesben in der DDR (UFERLOS). Abgerundet wird das umfangreiche und bunte Programm mit 14 beliebten Klassikern und Dauerrennern des Festivals wie DIE HERBSTZEITLOSEN, EIN MANN NAMENS OVE oder auch MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE.
 
 
 

Über das Festival

Bereits die erste Ausgabe im Mai 2010 stieß mit knapp 800 Besucherinnen in Frankfurt und Heidelberg auf große Resonanz. Mittlerweile findet das Festival an über 90 Orten in Deutschland und in Europa statt. Es werden aktuelle Spiel- und Dokumentarfilme aus Deutschland und Europa über das Alter/n für Alt und Jung präsentiert. Die Idee ist, ein differenziertes Altersbild zu vermitteln, in dem Alter/n nicht nur als Verlust und Krankheit, sondern auch als Gewinn und Reifung gesehen wird. Das Filmfestival will damit ein Bewusstsein für den demografischen Wandel und für das eigene Altern schaffen und den Dialog der Generationen fördern. Zentral für das Festival sind hierbei die Publikumsgespräche im Anschluss an die Filmvorführungen. Diese werden durch Fachexperten aus Praxis und Wissenschaft geführt. Der Film dient sozusagen als Kommunikationsmittel, um ins Gespräch über das eigene und das gemeinsame, heutige und zukünftige Alter/n zu kommen. Stets steht auch eine Auswahl aus dem bundesweiten Kurzfilmwettbewerb „Video der Generationen“ auf dem Programm, an dem sich Mitstreiter unter 25 oder über 50 Jahren beteiligen können. Der Wettbewerb findet bereits seit 1988 jährlich statt und wird vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) in Remscheid veranstaltet, die Filme werden vom Bundesfamilienministerium ausgezeichnet.

Das gelungene Konzept belohnte der Bundesverband Deutscher Stiftungen mit einer Nominierung zum Deutschen Engagement-Preis 2010 (Motto „Geben gibt“). 2013 folgte der Deutsche Alterspreis, verliehen von der Robert Bosch Stiftung und dotiert mit 20.000 Euro.

Organisatoren der Frankfurter Ausgabe sind das Amt für Gesundheit der Stadt Frankfurt und der Alternsforscher Dr. Doh vom Psychologischen Institut der Universität Heidelberg; die Vorstellungen des Hauptprogramms finden statt im CineStar Metropolis.

Das Büro des Festivals ist im Amt für Gesundheit, Frankfurt am Main.

Europäisches Filmfestival der Generationen
Breite Gasse 28
60313 Frankfurt am Main
Telefon ++49 (0) 69 212 34502
Fax +49 69 212 30415