PINSKER+BERNHARDT

 

Janna Pinsker und Wicki Bernhardt entwickeln zusammen als Performanceduo PINSKER+BERNHARDT Arbeiten für ein junges und generationsübergreifendes Publikum, die das Zusammentreffen von Körpern und Objekten untersuchen. Dabei verbinden sie die Linien von postdramatischem Theater, Choreographie und Performancekunst – ihre spielerisch-konfrontative Ästhetik wird dabei zum Schlüssel für die Hinterfragung von Exklusionspraktiken, aus denen heraus (nicht nur) jungem Publikum die Teilhabe an Kunst verwehrt wird.

Dabei verhandeln sie Phänomene wie Scheitern, Begehren oder Paarbeziehungen anhand von (Alltags-)Objekten: Eine Gruppe von Hockern wird zu einem Dramaturg*innenteam, mit dem in „Heute mobben wir die Birds“ (2017) gemeinsam die schlechteste Szene neu choreographiert wird, ein gigantisches Scrabble-Spielbrett lädt in „Masters of Speculation" (2018) zum Spekulieren ein, eine Kugelhantel agiert in „Paare sind feindliche Inseln – Rette sich, wer kann!“ (2019) als Liebespartner*in und der Theaterraum selbst wird in "Blutige Anfänger*innen“ (2020) zur Performer*in und beeinflusst die Band, die in ihm probt.

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