Digitalisierungsstrategie für die städtischen Kultureinrichtungen

Im Rahmen einer Pressekonferenz mit Direktorinnen und Direktoren der städtischen Museen präsentierte Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig am Donnerstag, 11. Februar 2021, ihre Digitalisierungsstrategie für den städtischen Kulturbereich. Das vorgelegte Strategiepapier beschreibt die Notwendigkeit sowie damit verbundene Zielsetzungen einer digitalen Erweiterung in den Museen und dem Institut für Stadtgeschichte. Danach sollen die städtischen Kultureinrichtungen ihre stabilisierende Rolle als öffentliche Orte gesellschaftlicher Debatten weiter ausbauen. Im Sinne eines zeitgemäßen Verständnisses von kultureller Teilhabe sollen digitale Vermittlungsangebote und partizipative Ausstellungsformate einen breiten, dialogorientierten Zugang zu den unterschiedlichsten Gesellschaftsgruppen stärken. Die laufende Digitalisierung der städtischen Sammlungsbestände soll beschleunigt, die digital erfassten Objekte mittels hauseigener bzw. themenbezogener Online-Angebote bereitgestellt werden.

In den vergangenen Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2020/21 hatte die Kulturdezernentin sechs Stellen sowie erstmalig ein Digitalisierungsbudget in Höhe von jährlich 300.000 Euro für den Kulturbereich erwirkt. Viele wichtige Fortschritte u. a. bei der digitalen Sammlungsarbeit, dem Ausbau des WLAN-Angebots sowie der digitalen Ausstattung der Häuser seien mit dem Budget erzielt worden. Der zukunftssichernde Betrieb in den Museen sowie im Stadtarchiv erfordere jedoch eine zusätzliche Mittel- und Personalausstattung. Laut Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig beläuft sich der gemeinsam mit den städtischen Kultureinrichtungen ermittelte Bedarf für den Zeitraum von 2022 bis 2026 auf insgesamt 5 Millionen Euro und 20 neue Stellen.
 

Alle Zielsetzungen und Maßnahmen sind der nachfolgenden Strategie zu entnehmen. 

Zurück  |  Drucken  |  Versenden