16.10.2019 - Monica Hansebakkens "Sjellandskaper - Seelenlandschaften"

 


Die Kulturdezernentin
Dr. Ina Hartwig


PRESSEINFORMATION
16.10.2019

Monica Hansebakkens „Sjellandskaper – Seelenlandschaften“ Ausstellungshalle1a zeigt norwegische Künstlerin

In der AusstellungsHalle 1A ist ab Freitag, 18. Oktober, die Künstlerin Monica Hansebakken mit „Sjellandskaper – Seelenlandschaften“ zu sehen. Ausgestellt ist ein Querschnitt aus dem Werk von Monika Hansebakken von 2009 bis heute. Die Ausstellung findet im Rahmen der Buchmesse 2019 mit dem Gastland Norwegen und auf Einladung des Kulturamtes Frankfurt statt. Dr. Robert Bock, AusstellungsHalle 1A, und Susanne Kujer, Fachbereichsleiterin Bildende Kunst, Kulturamt Frankfurt, eröffnen die Schau am Donnerstag, 17. Oktober, um 19 Uhr.

„Über zehn Jahre arbeitete Monica Hansebakken im ATELIERFRANKFURT und zeigt einmal mehr, welches kreative Potential die Kunststadt Frankfurt hervorzubringen vermag – heute lebt sie in Oslo. Wie ein roter Faden zieht sich durch die Motive dieser Ausstellung die Faszination der Künstlerin sowohl für die Schönheit des Landes als auch die Bedrohung der Natur. Ihre Seelenlandschaften sind demnach aktueller denn je“, sagt Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig.

Ihre Landschaften sehen aus wie farbige Scherenschnitte. Es sind Bergmotive, die bis heute die nordische Herkunft der Künstlerin verraten. Monica Hansebakken ist Norwegerin. Vor allem die norwegische Fjord-Landschaft prägte schon früh den Stil ihrer Bilder. Aber auch die Geschichten und Traditionen des Landes rückte die Künstlerin immer wieder in den Mittelpunkt ihrer Arbeiten.

Wie durch ein Prisma gesehen zerlegt Hansebakken ihre Landschaftsmotive und ordnet jedem Teil eine andere Farbe und damit Charakteristik zu. Die Malerei wird kombiniert mit skulpturalen Elementen, die inspiriert sind von der Beschäftigung der Künstlerin mit der Bildhauerei und traditionellen norwegischen Schnitzarbeiten. Die Verwendung von alten ornamentalen Mustern in ihrem Werk stellt ein ungewöhnliches Element dar. Es sind Acanthus-Schnitzereien, die in der Renaissance entstanden, ihre jetzige Form im norwegischen Barock und heute ihren festen Platz in der norwegischen Handwerkstradition haben.

„Ihre gemalten und geschnitzten Arbeiten auf Holz sind keine romantischen Bilder, sondern eher Projektionen des eigenen Ichs. Es sind Selbstporträts, die uns viel mehr über die Künstlerin erzählen, als über die Motive“, bemerkt Susanne Kujer, die Kuratorin der Ausstellung. Monica Hansebakken erforscht in ihren Bildern die ästhetischen Möglichkeiten innerhalb eines real existierenden Motivs und spannt dabei einen Bogen zwischen Tradition und Moderne. Zudem zeigt sie uns ihre Verbundenheit zur norwegischen Natur.

Die „Reflection“ Serie ist inspiriert von Reflektionen des Lichts auf der Wasseroberfläche. Es sind Tondo-Arbeiten, die dem Motiv den Rahmen nehmen und den Gestaltungsraum ins Dreidimensionale visuell vergrößern. Einige Arbeiten der „Reflection“ Serie wurden noch nie öffentlich gezeigt.

Die Ausstellung ist mittwochs und donnerstags von 18 bis 20 Uhr, freitags, samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Während der Buchmesse am 18. und 19. Oktober ist die AusstellungsHalle1a von 14 bis 20 Uhr geöffnet.


Dezernat Kultur und Wissenschaft
Pressesprecherin und Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit
Jana Kremin
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