22.4.-5.5.: Frankfurt liest ein Buch

 

22. April bis 5 Mai
Frankfurt liest ein Buch
Florian Wacker „Zebras im Schnee“

Im Mittelpunkt der 15. Ausgabe von Frankfurt liest ein steht der am 28. März im Berlin Verlag erscheinende Roman „Zebras im Schnee“. Setting ist das Frankfurt der 1920er und 1930er Jahre und zentral sind Architektur, Fotografie und Kunst der Zeit. Der in Frankfurt lebende Autor Florian Wacker erzählt von der Vergangenheitsreise eines New Yorker Kunsthistorikers: Bei seinen Recherchen für eine Ausstellung über das Bauhaus-nahe Stadtplanungsprogramm Neues Frankfurt stößt Richard Kugelman auf ein Ende der 1920er Jahre aufgenommenes Foto seiner Mutter Franziska. Fotografin ist eine gewisse Ella Burmeister. Immer tiefer taucht er während einer Reise in die Main-Metropole in ihre Lebensgeschichte ein – würde er mehr Material von dieser nach dem Krieg vergessenen Künstlerin finden, wäre seine geplante Ausstellung nicht weniger als eine Sensation. Doch was verband die beiden Frauen? Und warum hat Franziska nach ihrer Flucht in die USA 1933 nie wieder von Ella und der gemeinsamen Zeit in Frankfurt gesprochen? Richard gerät schließlich in eine Geschichte hinein, die auch sein Leben für immer verändert.

Florian Wacker, geboren 1980 in Stuttgart, studierte Heilpädagogik und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er arbeitete in der Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Jugendhilfe. Florian Wackers Romane erscheinen im Berlin Verlag, seine Krimis im Verlag Kiepenheuer & Witsch. Gelegentlich schreibt er auch fürs Theater. Neben seiner Arbeit als Autor konzipiert und entwickelt Florian Wacker seit 2010 Websites. Für seine literarischen Arbeiten erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, u.a. wurde er mit dem Robert Gernhardt Preis für Weiße Finsternis (2021) ausgezeichnet. Florian Wacker lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main.
 

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