24.2., 19 Uhr: Der Utopische Raum: Die Welt lesbar machen

Donnerstag, 24. Februar, 19 Uhr
Der Utopische Raum: Die Welt lesbar machen
Wege zu einem literarischen Kosmopolitismus mit Hadija Haruna-Oelker, Journalistin, Haytham El-Wardany, Schriftsteller, Sandra Hetzl, Agentin für arabische Literatur, Ilija Trojanow, Schriftsteller u.a.

Literatur schafft Verbindungen. Sie bringt Zusammenhänge zwischen Kolonialismus und Rassismus, ökologischen Krisen und Ausbeutung des Globalen Südens sowie Strukturen von Diskriminierung ebenso zur Sprache wie die Suche nach alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. Damit an die Stelle von Klischees angemessenere Bilder der Welt treten können, bedarf es der Auseinandersetzung mit außereuropäischen Künsten und ihren ästhetischen Kategorien. Gefragt sind die Stimmen derjenigen, die bisher allzu oft nur von außen beschrieben wurden. Den eurozentrischen Kanon in der Literatur zu überwinden, ist Teil der großen kosmopolitischen Arbeit an neuen gemeinsamen Narrativen.

Der Utopische Raum versteht sich als Forum für Ideen und Projekte, die aufzeigen, wie Wege von der Empörung über die Schrecken der Welt zum Handeln gefunden werden können. Ein Handeln, das mit Blick auf den inzwischen erreichten Globalisierungsgrad notwendig auch global gedacht und entfaltet werden muss. Der Utopische Raum ist eine Kooperation der stiftung medico international mit dem Institut für Sozialforschung sowie der Frankfurter Rundschau.

Ort: Osthafenforum im medico-Haus
Eintritt frei
 

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stiftung medico international
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