Jury der Evangelischen Filmarbeit

 

Seit nunmehr über 50 Jahren empfiehlt die Evangelische Filmjury monatlich einen besonders hervorgehobenen Film.

Mit den Empfehlungen sollen Filmprogrammveranstalter, Kinobesitzer und Medienverantwortliche innerhalb wie außerhalb der Kirchen auf ethisch relevante und ästhetisch gleichermaßen anspruchsvolle Filme hingewiesen werden. Ebensosehr weist die Jury Publikum und filmkulturell interessierte Öffentlichkeit auf den Besuch der nominierten Filme hin, die sich nach ihrer Meinung in besonderer Weise zur Diskussion anbieten. Zu diesem Zweck werden die monatlichen Filmnominierungen in einem eigenen Informationsblatt begründet und verbreitet, die Zeitschrift "medien praktisch" veröffentlicht dazu ausführliche Arbeitshilfen.

Die Jury ist ein unabhängiges Gremium, ihre derzeit acht Mitglieder werden in zweijährigem Turnus von Einrichtungen und Verbänden aus dem Umfeld der Evangelischen Kirche benannt.

Die erste Nominierung zum damals noch "Besten Film des Monats" im November 1951 galt Luigi Zampas "In Frieden leben" (Italien 1947). Bis 1972 unter dem Namen "Jury der Evangelischen Filmgilde" und danach als "Jury der Evangelischen Filmarbeit" haben die Jurorinnen und Juroren mittlerweile über 500 Spiel- und lange Dokumentarfilme als "Besten Film des Monats" bzw. dann als "Film des Monats" nominiert.

Wenn auch, oder vielleicht gerade weil einzelne Nominierungen wie beispielsweise die Auszeichnung von Herbert Achternbuschs "Das Gespenst" (BRD 1982) zum "Film des Monats" April 1983 immer wieder teils heftige Kontroversen auslösten, ist das Prädikat "Film des Monats" in den letzten Jahrzehnten zu einem Markenzeichen für engagierte Filmarbeit geworden.

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