Romanfabrik

TEXT & TON

Hölderlin in Bordeaux

Jean Pierre Lefebvre, Achim Geisenhanslüke

Martha Jordan & Klaus Dreier (Lieder nach Hölderlin)

Im Dezember 1801 macht sich Friedrich Hölderlin auf Schusters Rappen auf den Weg nach Bordeaux, um dort eine Stelle als Hauslehrer in der Weinhändlerfamilie Meyer anzutreten. Seine glücklichen Zeiten in Frankfurt am Main und in Homburg scheinen vorbei. Der Germanistik-Professor, Herausgeber der bedeutenden Anthologie bilingue de la poésie allemande (Gallimard/Pléiade) und Hölderlin-Übersetzer Jean Pierre Lefebvre aus Paris und der Professor für Komparatistik Achim Geisenhanslüke aus Frankfurt unterhalten sich (auf Deutsch) über Hölderlins Leben in Bordeaux und seine Erfahrungen mit der Französischen Revolution. Wir hören Lieder nach Hölderlin-Gedichten durch Hanns Eisler („Hölderlin-Fragmente“) und Wolfgang Rihm („Hölderlin-Fragmente“; unter den Vertonungen findet sich auch das Gedicht „Andenken“ über Bordeaux).

Donnerstag, 24. September 2020 / 20.00 Uhr

Eintritt 10,- Euro, ermäßigt 7,- Euro

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Neben den Autor*innenlesungen hat die Romanfabrik mit Musikabenden ein zweites festes Standbein.

Chanson
Hier treten nationale als auch internationale Künstler auf. Der musikalische Bogen spannt sich vom klassischen Lied über Musiktheaterproduktionen, hin zum Neuen Deutschen Chanson.

Jazzkonzerte
In regelmäßigen Abständen veranstaltet die Romanfabrik gemeinsam mit der Jazz-Initiative Frankfurt Konzerte mit Musikern von internationalem Rang.

Klassikreihe: Transfers zwischen Musik und Literatur
Die Musikgeschichte ist reich an Kompositionen, die durch literarische Vorlagen inspiriert wurden. Es finden sich aber auch literarische Texte, die unter einem musikalischen Einfluß entstanden sind. Wenn es in beiden Fällen darum geht, einen Inhalt (einen Gedanken, eine Idee, ein Gefühl, eine Entwicklung usw.) in das andere Medium zu übertragen, ist unser Interesse geweckt, wie denn nun dieser Inhalt dadurch neu und anders beleuchtet wird, sich letztlich wandelt. Und es gibt sogar Beispiele, bei denen dieser Prozeß mehrfach hin und her läuft.

Weitere Informationen unter www.romanfabrik.de

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