Deutsches Jazzfestival Frankfurt

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Programm 52. Deutsches Jazzfestival Frankfurt

Donnerstag, 28. Oktober
Andreas Schaerer "A Novel of Anomaly", 19 Uhr
Antonio Sanchez & Bad Hombre, 21 Uhr

Samstag, 30. Oktober
Fabian Dudek Quartett, 19 Uhr
hr-Bigband featuring Pablo Held Trio, 21 Uhr

Sonntag, 31. Oktober
Petter Eldh’s Koma Saxo, 19 Uhr
Lucia Cadotsch "Speak Low", 21 Uhr
Ende der weiteren Informationen

Alle Konzerte finden im hr-Sendesaal, Funkhaus am Dornbusch, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt statt.

Einzeltickets je 25 EUR oder 42 EUR je Doppelticket für denselben Konzertabend sind über hr-ticketcenter.de oder telefonisch unter 069 155 - 2000 / - 4111 / - 6655 ab Donnerstag, 12. August erhältlich.

Die Konzertabende am Mittwoch, 27. Oktober, und am Samstag, 30. Oktober, werden live auf hr2.de, Youtube und Facebook gestreamt. Alle Konzertabende werden live in hr2-kultur übertragen.
 

Zusatz-Konzerte im Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, 60316 Frankfurt am Main:

Freitag, 29. Oktober, 20 Uhr Maciej Obara Quartet
Sonntag, 31. Oktober, 16 Uhr Of Cabbages and Kings

Tickets für den Mousonturm: Freitag 25 EUR (Abendkasse 30 EUR), Sonntag 15 EUR (Abendkasse 20 EUR) über mousonturm.de oder unter Telefon 069 155 2000

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Tradition, die in die Zukunft weist - Das Deutsche Jazzfestival Frankfurt

Das Frankfurter Festival hat bereits in seinen Anfängen 1953 eine Prägung erhalten, die es bis heute bewahrt hat. Zu seinem besonderen Profil gehörte, den wichtigen deutschen Musikern Produktionen abseits der Alltagsroutine zu ermöglichen und ihnen prominente Jazz-Größen aus dem Ausland (anfänglich hauptsächlich aus Amerika) gegenüberzustellen - in speziellen Festival-Projekten, die nur hier angeboten wurden und dem Festival das Image außergewöhnlicher Musiker-Begegnungen und Konzert-Premieren einbrachte. Hier verbrüderten sich - bis dahin einigermaßen undenkbar - der schwarze Saxophonist Archie Shepp mit dem Trompeter-Schöngeist Chet Baker. Der deutsche Bassist Eberhard Weber traf auf den amerikanischen Saxophonisten Pharoah Sanders und den westafrikanischen Kora-Spieler Foday Musa Suso. Kein anderes deutsches Festival hat so viele neue kulturübergreifende Kombinationen produziert wie das Frankfurter. Das Festival war Plattform für unzählige Projekte, in denen Albert Mangelsdorff seinen Ruf als "Weltmeister der Posaune" wie auch Frankfurts Image als weltoffene Metropole mitzubegründen half.

Als ein subventioniertes Festival, das nicht nach kommerziellem Kalkül funktioniert, ist das Frankfurter immer seinem Anspruch gerecht geworden, Entwicklungsarbeit und Nachwuchsförderung für Musiker aus der Region zu leisten; Talenten aus Hessen ein Forum mit großem Rampenlicht zu geben. Der Frankfurter Saxophonist Christof Lauer, heute einer der bedeutendsten Saxophonisten Europas und mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, hat auf dem Frankfurter Festival seine ersten Schritte auf der Karriereleiter gemacht. Das Jazzfestival Frankfurt hat sich in vielfältiger Hinsicht als Ermöglicher und als Katalysator für solche Entwicklungen erwiesen.

Lesen Sie mehr auf der Homepage des Hessischen Rundfunks www.hr-online.de 

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Hessischer Rundfunk, Deutsches Jazzfestival Frankfurt
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Telefon +49 (0) 69 1551
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