"Kunst gegen den Tod - Bilder aus Theresienstadt" vom 20. bis 29. Januar 2026 in den Römerhallen

Mittelalterliches Häuserensemble mit Platz mit Brunnen davor bei Sonnenschein
 

Das Ghetto Theresienstadt, ein ehemaliger Militärstützpunkt in der heutigen Tschechischen Republik, wurde 1941 von den Nationalsozialisten als Sammellager für Juden verwendet. Während die äußeren Bedingungen hari und oft unefträglich waren, entwickelte sich innerhalb des Ghettos ein bemerkenswertes kulturelles Leben, das sich in verschiedenen Formen der Kunst ausdrückte. Diese künstlerischen Bestrebungen waren nicht nur ein Akt des Widerstands, sondern auch ein Ausdruck von Hoffnung, Identität und Menschlichkeit in einem undurchdringlichen Abgrund.

Das Erbe der Kunst im Ghetto Theresienstadt ist bis heute von großer Bedeutung. Viele Werke, die in dieser Zeit entstanden sind, werden heute als Mahnmale für die Schrecken des Holocausts und die Resilienz und Kreativität der menschlichen Seele gewürdigt. Museen und Ausstellungen auf der ganzen Welt zeigen die Kunstwerke und erinnern an die Geschichten der Künstler, die unter extremen Bedingungen lebten und schufen.

Die Kunst im Ghetto Theresienstadt ist ein eindringliches Zeugnis für die Fähigkeit des Menschen, auch in den widrigsten Umständen Kreativität und Hoffnung hervorzubrjngen. Diese kulturellen Ausdrucksformen waren nicht nur ein Ventil für Schmerz und Trauer, sondern auch ein deklarativer Akt des Überlebens und der ldentität. Das Erbe dieser Kunst ist nicht nur eine Erinnerung an die Vergangenheit, sondern auch eine Aufforderung, die Werte von Menschlichkeit, Hoffnung und Widerstand in der Gegenwari zu bewahren.

Öffnungszeiten: täglich von 10 -18 Uhr 

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Römerberg 23
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