"Erinnerung an die Alte Börse (1844/1952) neben der Paulskirche - Geschichte, Architektur und zeitgenössische Kunst" vom 2. bis 14. Februar 2023 in der Paulskirche

 

Die Gesellschaft zur Förderung Frankfurter Malerei e.V. startet nach einer dreijährigen durch Corona bedingten Unterbrechung ihre Arbeit mit einer neuen Ausstellung. Gegenstand ist die „Alte Börse Frankfurt“, deren Gebäude 1844
vollendet wurde und die bis zu ihrer Bombardierung im Jahr 1944 in direkter Nachbarschaft zur Paulskirche am Paulsplatz lag. Die Überreste wurden 1952 – trotz Denkmalschutzes - im Zuge von Wiederaufbau und Neugestaltung der Stadt abgetragen. Die Paulskirche, die 1833 als evangelisch-lutherische Hauptkirche der Stadt Frankfurt am Main geweiht worden war, gilt rückblickend als der Ort, an dem die deutsche Demokratie ihren Anfang nahm: Im Jahr 1848 tagte dort das erste gesamtdeutsche Parlament. Genau 175 Jahre liegt dies nun zurück – das Jubiläum soll im Mai mit einem viertägigen Festprogramm gefeiert werden. 

Im Mittelpunkt der Schau stehen zum einen die Recherchen und Forschungsergebnisse der Architektin Professorin Anne-Christin Scheiblauer, Mitglied der Gesellschaft und Autorin des Buches „Paulskirche und Alte Börse in Frankfurt am Main – Erinnerungsorte der Deutschen Demokratie“. Die Ausstellung zeigt weiterhin künstlerische Interpretationen des Themas durch Künstler der Gesellschaft: Monika Brätz, Peter Eleven, Martyna Faupel, Brigitte Gehl, Margarete Hagemann, Ulrike Lucas, Ute Peukert, Doris Schmidt-Haub, Linda Starbatty, Yuta Strega, Karin Tart sowie Gastkünstlerin Kerstin Krone Bayer.

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