Musikwirtschaft

 

Musik in Frankfurt am Main kommt auch aus wirtschaftlicher Sicht eine bedeutende Stellung zu. Sie ist der kreative Kern eines dynamischen Wirtschaftsbereichs, der auf vielfältige Weise mit ihrer Herstellung, Darbietung und Verbreitung befasst ist.
Umgekehrt braucht die Musik eine Gesamtstruktur verschiedenster wirtschaftlicher Aktivitäten, um sich öffentlich machen zu können. Kooperationen zwischen Kultur und Wirtschaft sind daher für beide Bereiche gleichermaßen sinnvoll.

Bereits 1997 hat die städtische Wirtschaftsförderung auf Anregung und in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt einen „Almanach der Musikwirtschaft für die Region Frankfurt / Rhein – Main“ herausgegeben, der schnell vergriffen war. Seit 2007 veröffentlicht die Wirtschaftsförderung Frankfurt jährlich den „Frankfurt Music Guide“.

Zudem gibt der Verein VirusMusik, der mit Unterstützung des Kulturamtes zahlreiche Projekte für die regionalen Musikerinnen und Musiker der Popularmusik durchführt, jedes Jahr als Druckwerk die „i-pages“ mit vielen nützlichen Adressen auch außerhalb Frankfurts heraus.

Nicht zuletzt liefert die Frankfurter „Musikmesse“, größte internationale Fachmesse für Musikinstrumente, Musiksoftware und Computerhardware, Noten und Zubehör, in Verbindung mit der parallel stattfindenden internationalen Fachmesse „Prolight + Sound“ für Veranstaltungstechnik einmal im Jahr einen Einblick in die weit verzweigten Einsatz- und Wirkungsfelder der Musik. Das immense Produktangebot, die vielen Workshops, Konzerte und Diskussionen unterstreichen auf eindringliche Weise die umfangreiche Verflechtung von Musik und Wirtschaft.

 
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