27.1., 19 Uhr: Der Utopische Raum: Erinnern heißt verändern!

Donnerstag, 27. Januar, 19 Uhr
Der Utopische Raum
Erinnern heißt verändern!
Gespräch mit Nuran David Calis, Theaterregisseur, Newroz Duman, Initiative 19. Februar Hanau, und Onur Suzan Nobrega, Soziologin

Ob Mölln, der NSU oder Hanau: Es gibt eine Kontinuität rassistischer Taten in Deutschland, doch Hinterbliebene müssen häufig um die Anerkennung ihrer Erfahrung und eine öffentliche Erinnerung kämpfen. Wie ist Gedenken an rassistische Taten und die Opfer möglich, wenn die Gesellschaft schweigt? Was müssen die Betroffenen tun, um auf ihre Trauer und ihre Erfahrungen aufmerksam zu machen? Und wie schreiben sich diese Erfahrungen in ein vielstimmiges kulturelles Gedächtnis ein? Kurz vor dem Jahrestag der rassistischen Anschläge von Hanau widmet sich die Veranstaltung dem Drängen nach einer veränderten Gedenkkultur, die mangelnde Repräsentation, fehlende Aufklärung und blinde Flecken der Erinnerung überwindet.

Der Utopische Raum versteht sich als Forum für Ideen und Projekte, die aufzeigen, wie Wege von der Empörung über die Schrecken der Welt zum Handeln gefunden werden können. Ein Handeln, das mit Blick auf den inzwischen erreichten Globalisierungsgrad notwendig auch global gedacht und entfaltet werden muss. Der Utopische Raum ist eine Kooperation der stiftung medico international mit dem Institut für Sozialforschung sowie der Frankfurter Rundschau.

Ort: Osthafenforum im medico-Haus (Die Veranstaltung wird außerdem auf dem Youtube-Kanal von medico international gestreamt)
Eintritt frei

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stiftung medico international
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