Stoltze-Museum

 

Das Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse wurde am 21. November 1978, Friedrich Stoltzes 162. Geburtstag eröffnet. Es ist dem Frankfurter Mundartdichter, Journalisten und Satiriker Friedrich Stoltze (1816 -1891) gewidmet, dessen bekannteste Verse „Un es will merr net in mein Kopp enei/ Wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei“ bis heute gerne zitiert werden.

Im Mittelpunkt des Stoltze-Museums steht der politisch interessierte und gesellschaftskritische Autor. Historische Fotografien, Zeichnungen und ausgewählte Textbeispiele illustrieren Leben und Werk des Schriftstellers, dessen Biografie eng mit bedeutenden Persönlichkeiten und Ereignissen der deutschen Geschichte im 19. Jahrhundert wie der Revolution 1848, der preußischen Besetzung Frankfurts 1866 oder der Reichsgründung 1871 verbunden ist. Breiten Raum nimmt Otto von Bismarck ein, der als politischer Hauptgegner des freiheitsliebenden und demokratisch gesonnenen Literaten wichtigster Stofflieferant für Stoltzes satirische Wochenzeitschrift „Frankfurter Latern“ war. Mehrfach musste sich Friedrich Stoltze wegen Majestäts- oder Bismarckbeleidigung vor Gericht verantworten. Ergänzt wird die Dauerausstellung von Gegenständen aus dem persönlichen Nachlass des Lokalpoeten. Wechselnde Sonderausstellungen beschäftigen sich mit einzelnen Aspekten in Stoltzes literarischem Werdegang. Ergänzende Ausstellungsbroschüren liegen kostenlos aus. Aus Wunsch können Lesungen, Vorträge oder Führungen auf Stoltzes Spuren vereinbart werden.

Der Eintritt ist frei.

Finanziell wird das Stoltze-Museum von der Frankfurter Sparkasse und der Stiftung der Frankfurter Sparkasse getragen.

Das Stoltze-Museum befindet sich nach seinem Umzug im Herzen der Frankfurter Altstadt im Haus zum Weißen Bock, Markt 7. Das Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse ist weitgehend, aber nicht gänzlich barrierefrei.

Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse
Markt 7
60311 Frankfurt am Main
Telefon +49 (0) 69 26414006
Fax 49 69 26414026