Bis 28.3.: "Der Wind stellt seine Tasche in ein anderes Land"

29. November 2019 bis 28. März 2020
„Der Wind stellt seine Tasche in ein anderes Land“ – Herta Müller. Collagen
Ausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Zusammenarbeit mit Herta Müller

Wenn Menschen fliehen, dann ziehen mit ihnen auch die Worte in ein anderes Land. Sie überqueren Grenzen, eröffnen neue Zusammenhänge, entfalten bislang verdeckte Bedeutungsebenen. Seit über dreißig Jahren fertigt die  Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller Collagen an: „Überall haben Wörter gewartet, ich habe sie nur ausschneiden müssen. Sie waren außerhalb von mir, ich musste nicht wie beim Schreiben im Kopf nach ihnen suchen. Die Texte klingen, weil die unterschiedlichen Farben die Wörter tönen und die unterschiedlichen Größen ihnen eine unterschiedliche Stimme geben.“ (Herta Müller: Das Echo im Kopf). Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek präsentiert in Zusammenarbeit mit Herta Müller eine Auswahl ihrer Collagen, die das Phänomen der Grenze aufgreifen.

Ort: Deutsche Nationalbibliothek
Öffnungszeiten: Montag – Freitag 9:00 Uhr – 21:30 Uhr, Samstag 10:00–17:30 Uhr. An Sonn- und Feiertagen geschlossen. Eintritt frei

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