18.2., 20 Uhr: Lesung Eva Sichelschmidt

Dienstag, 18. Februar, 20 Uhr
Eva Sichelschmidt „Bis wieder einer weint“

In ihrem Roman Bis wieder einer weint (Rowohlt) erzählt Eva Sichelschmidt die Geschichte einer westdeutschen Unternehmerfamilie und ihren Verfall. Zur Zeit der Kanzlerschaft Adenauers lernen sich die Arzttochter Inga und Wilhelm, ein erfolgreicher Dressurreiter, kennen. Eine gute Partie für beide Seiten. Doch kurz nach der Geburt des zweiten Kindes stirbt Inga an Leukämie. Die jüngere Tochter wird zu den Großeltern der Mutter gegeben, die ältere bleibt beim Vater. Kilometerweit vom nächsten Nachbarn entfernt baut sich Wilhelm ein Haus, um den Zwängen der Freikirchlichen Gemeinde und seiner strengen Mutter zu entfliehen. Sieben Jahre später holt Wilhelm seine jüngste Tochter zu sich – ganz wie im Märchen. Was nun folgt, ist leider nicht märchenhaft. Die Berliner Autorin Eva Sichelschmidt debütierte 2017 mit ihrem Roman Die Ruhe weg (Knaus Verlag), ein Berlin-Roman, der sarkastisch das Kreativ-Kleinbürgertum aufspießt.

Ort: Romanfabrik
Eintritt: 7,- / 4,-
 

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Romanfabrik
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