"Listening to colours, watching sounds" und "Endlich" vom 25. November bis 24. Dezember 2022 in der Galerie Hübner & Hübner

 

Ausstellung von Eberhard Ross und Geli von der Schulenburg

Das Herunterfahren der Geschäftigkeit und eine noch größere Aufgeschlossenheit gegenüber Licht- und Naturphänomenen während der Lockdowns, hat die Malerei Eberhard Ross‘ noch einmal sensibilisiert und seine Bildräume geweitet. Sie entwickelte sich zunächst aus der Fermata-Reihe, in denen aus einem farbfeldartigen Bildgrund Licht hervor scheint und feine kalligraphische Geflechte und Verschlingungen zum Flimmern bringt. Der aus der Musik übernommene Begriff bezeichnet einen Moment des Innehaltens. Eberhard Ross‘ Malerei ist ohne Musik nicht zu denken, deren ausgewählte Rhythmen und Harmonien die die zum Arbeiten nötige Konzentration bringen, die aber auch in die Farben und Übergänge seiner Malerei einfließen.

Geli von der Schulenburg will keine Geschichten erzählen, sondern zeigt ruhige Momente, die zwischen Vergangenheit und Zukunft verortet sind. Der Titel weist auf ein zeitloses Thema hin, dass aber gerade in den letzten krisenreichen Monaten eine drängende Aktualität erfahren hat. Fische, Schafe und schlafende Hunde geben ihnen ebenso Ausdruck wie Porträts, die aus einer anderen Zeit uns anzublicken scheinen. So fügen sich die Motive und die Bildfindungen unbemerkt zu einer Reflektion über Existenz zwischen Sein und Nichtsein in allen seinen nur auf dem ersten Blick widersprüchlichen Facetten zusammen. Ist die Endlichkeit wirklich das Ende?

Galerie Hübner
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