"DIE NEUE HEIMAT (1950-1982). EINE SOZIALDEMOKRATISCHE UTOPIE UND IHRE BAUTEN" vom 14. März bis 11. Oktober 2020 im Deutschen Architekturmuseum

 

Die Neue Heimat war der größte und bedeutendste nicht-staatliche Wohnungsbaukonzern im Europa der Nachkriegszeit. In über dreißig Jahren hat das Gewerkschaftsunternehmen mehr als 400.000 Wohnungen geplant und ausgeführt. Die Projekte der Neuen Heimat sind das Ergebnis eines einzigartigen Zusammenspiels von wirtschaftlichen Interessen und Politik sowie ein Spiegelbild der bundesdeutschen Sozialgeschichte. Der skandalträchtige Zusammenbruch des Unternehmens Anfang der achtziger Jahre wirkte wie ein Schock auf die westdeutsche Bevölkerung und markierte das Ende einer Epoche. Erstmals werden in einer Architekturausstellung die Bauten und Projekte der Neuen Heimat an herausragenden Beispielen analysiert.

Siedlung Kranichstein Darmstadt, Ernst May, Neue Heimat Südwest © Hamburgisches Architekturarchiv

Eine Ausstellung des Architekturmuseums der TUM und des Hamburgischen Architekturarchivs in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM).

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