Africa Alive

 

Das 1994 gegründete Kulturfestival Africa Alive zeigt regelmäßig sein Filmprogramm im Deutschen Filmmuseum und im Filmforum Höchst. Während der Renovierungsphase des Museums (2009 bis 2011) gastierte das Festival übergangsweise im Mal Seh’n Kino.

Seit jeher präsentiert Africa Alice die Highlights aus dem Programm des FESPACO Festivals aus Ouagadougou (Burkina Faso). Aus jeweils aktuellem Anlass setzen die Organisatoren in jeder Ausgabe Länder- oder Themenschwerpunkte. Dabei kommt der gesamte Kontinent zu Wort.

Neben der Gelegenheit, Werke der afrikanischen Filmgeschichte und neueste Produktionen zu sehen, bietet die internationale Atmosphäre von Africa Alive spannende Diskussionen und Lesungen, des Öfteren auch Ausstellungen und Konzerte.
Die Veranstalter wollen mit ihrem Engagement den lebendigen Dialog zwischen den Kulturen fördern und somit zum Abbau von Vorurteilen beitragen. Zentrales Anliegen ist es, Afrikanerinnen und Afrikaner selbst(bewusst) zu Wort kommen zu lassen und ein lebendiges Bild von diesem Kontinent zu vermitteln. Das Festival leistet einen wichtigen Beitrag zur Integration im multikulturellen Rhein-Main-Gebiet.

Die Unesco erklärte Africa Alive 1996 zum Projekt der Weltdekade für kulturelle Entwicklung. 2001 wurde das Festival offizieller deutscher Beitrag zum UN-Jahr „Dialog zwischen den Kulturen". 2002 und 2003 stand es unter der Schirmherrschaft der deutschen Sektion der Unesco. Seit 2003 ist Africa Alive Mitglied im Verbund hessischer Filmfestivals.

Geplant und durchgeführt wird das Festival vom Africa Alive-Team, einer Kooperation von afrikanischen Vereinen, Frankfurter Kultureinrichtungen und engagierten Einzelpersonen. Das Filmprogramm wird gefördert durch die Hessische Filmförderung.

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