1822 Kunstpreis

 

Seit mehr 1972 vergibt die Frankfurter Sparkasse den 1822-Kunstpreis. Der mit 15.000 Euro dotierte Oeuvre-Preis, der seit 1997 von der 1822-Stiftung getragen wird, zeichnet das Werk von Künstlern aus, die durch Geburt, Wohnsitz, Ausbildung, Ausstellungs- oder Lehrtätigkeit mit der Region Frankfurt verbunden sind. Eine Bewerbung um den 1822-Kunstpreis ist nicht möglich. Die Vorschläge für den/die Preisträger/in kommen aus dem Kreis der Juroren, die Kandidaten in einer Jurysitzung vorschlagen bzw. vorstellen. Preisträger aus dem Bereich Architektur waren Ben van Berkel (2003) und Nikolaus Hirsch (2001).

Die Jury bezeichnete Ben van Berkel, den 1957 geborenen Niederländer, als einen der «vielseitigsten und erfindungsreichsten Architekten der jüngeren internationalen Szene und einen der wichtigsten und kreativsten Köpfe in Frankfurt». Seit 2001 leitet van Berkel die Architekturklasse an der Frankfurter Städelschule.

Nikolaus Hirsch, 1964 in Karlsruhe geborener Architekt und Künstler, hat sich in Frankfurt mit der Gestaltung der Gedenkstätte am Börneplatz einen Namen gemacht. Zu seinen Arbeiten zählen der Neubau der Synagoge in Dresden, die Gedenkstätte "Gleis 17" am S-Bahnhof Berlin-Grunewald, wo 1941 die Deportation Berliner Juden begann. Städtebauliche Projekte in München und Dresden sowie die Konzeptionen von Ausstellungsräumen wie die der Videonale 9 in Bonn (2001) und der Frequenzen [hz] in der Frankfurter Schirn 2002. Nikolaus Hirsch lebt und arbeitet in Frankfurt und London, wo er als Unit Master an der AA lehrt.
 

Preis: 1822-Kunstpreis

Träger: 1822-Stiftung der Frankfurter Sparkasse
Gründung: 1972 / 1980
Vergabeturnus: jährlich
Dotierung: 15.000 Euro
Kontakt: 1822-stiftung@frankfurter-sparkasse.de

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